Mrz 022016
 
schafkopf canastaEs gibt viele unterschiedliche Kartenspiele, die sowohl mit einem simplen Deck zuhause, aber auch im Internet gespielt werden können. Als die Mutter aller Trumpfspiele kann Schafkopf bezeichnet werden. Selbst vor Doppelkopf oder Skat wurde Schafkopf ins Leben gerufen. Etwa im 19. Jahrhundert begann die Siegeswelle dieses simplen Spiels. Die Herkunft des Namens ist heute nicht mehr bekannt. Wichtig ist nur, dass ein "s" zwischen "Schaf" und "kopf" weggelassen wird, wie man es von vielen Anfängern hört.Wie wird Schafkopf gespielt?Trotz seines hohen Alters hat Schafkopf nichts an seinem Reiz verloren. Das Spiel verbindet die Geselligkeit mit der Komplexität und der bayrischen Urtümlichkeit. Deshalb ist es auch klar, dass Schafkopf mit dem bayrischen Blatt gespielt wird. Ebenso essenziell ist, dass man die "Schafkopf-Sprache" lernt, wenn man das Kartenspiel spielen möchte. Kommt man mit dem Blatt sowie der Schafkopf-Sprache zurecht, sind die Regeln häufig ein Kinderspiel und schnell gelernt. Kleine Wissenslücken und erste Spielstrategien lassen sich von Runde zu Runde schließen sowie erarbeiten. Doch auch viele Profis sagen, dass ein Leben nicht ausreicht, um Schafkopf richtig zu lernen. Deswegen sollte man es eher als lustigen Zeitvertreib absehen, welcher mit 32 Karten und vier Spielern gespielt wird. Jede Karte des Spiels hat einen bestimmten Wert, der als "Augen" bezeichnet wird. Insgesamt gibt es 120 Augen. Die Partie, welche mindestens 61 Augen besitzt gewinnt. Hierbei legen Spieler im Uhrzeigersinn jeweils eine Karte ab. Der Spieler, der die stärkste/höchste Karte gespielt hat, gewinnt den Stich. Hinzu kommen noch Trumpfe, welche die Karten mit Joker-Status beim Schafkopf sind. Welche Karte Trumpf ist, variiert je nach Spielart.Canasta - Ein Kartenspiel aus SüdamerikaEin weiteres beliebtes und auf der ganzen Welt bekanntes Kartenspiel ist Canasta. Es wird angenommen, dass das Canasta-Spiel 1939 in Montevideo, Uruguay entstanden ist. Von Uruguay hat sich das leichte Kartenspiel nach Argentinien und anschließen in den USA ausgebreitet, bevor es langsam die ganze Welt erobert hat. In den 1950er Jahren erfreute sich Canasta an der Hochburg der Beliebtheit. Es war so beliebt, dass es kurz davor war, Contract Bridge als beliebtestes Kartenspiel abzulösen. Zur selben Zeit wurden die Regeln innnerhalb Nordamerikas vereinheitlicht. Diese Variante des Spiels, welche häufig als Klassisches Canasta bezeichnet wird, gelangte zum Weltruhm.Viele Varianten, ein NameÜberall auf der Welt wird Klassisches Canasta immer noch in seiner eher rohen Form gespielt. In manchen Fällen paart man das Spiel mit einigen kleinen Varianten. In Nordamerika haben einige Spieler das Kartenspiel weiterentwickelt. Diese Gruppierung bevorzugt nun eine andere Version, welche den Namen "Modernes Amerikanisches Canasta" trägt. Generell wird Canasta am besten mit vier Spielern veranstaltet. Allerdings gibt es auch Versionen, welche auf zwei oder drei Spieler ausgelegt sind. Die Regeln sind recht simpel, wobei man diese auch selbst variieren kann.