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Die Rentenlücke bzw. die Versorgungslücke wird kommen, nur wie groß sie sein wird, weiß noch niemand

Zwar kann man sich schon heute durch die Rentenversicherungsanstalten oder den Versicherungsvertreter Rentenberechnungen machen lassen, doch was diese nackten Zahlen aussagen, kann heute noch niemand sagen. Je jünger die Menschen heute sind, umso wichtiger ist es, vorzusorgen, denn die Lücke wird unweigerlich da sein und auch immer größer werden.

Schon der Jahrgang 1950, also Menschen, die doch sehr zeitnah, nämlich in fünf bis sieben Jahren das Rentenalter erreicht haben, müssten, damit sie den Lebensstandard von heute aufrecht erhalten können, mindestens 5 Prozent vom Monatseinkommen auf die Seite legen – Monat für Monat, bis sie in Rente gehen. Verdient jemand 2000 Euro brutto, dann wären das 100 Euro monatlich, 1.200 Euro im Jahr, bei sieben Jahren 8.400 Euro. Ganz anders sieht es bei den späteren Jahrgängen aus. Die Entwicklung ändert sich von Jahr zu Jahr, doch kann man davon ausgehen, dass heute jemand, der 1970 geboren ist und somit im Jahr 2037 in Rente gehen wird, Minimum 15 bis 20 Prozent auf die Seite legen müsste – für die nächsten 28 Jahre oder 336 Monate. Das würde bei einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro im Monat und bei einem Prozentsatz von 15 Prozent hochgerechnet über 100.000 Euro ausmachen. So etwas kann natürlich keiner alleine bewerkstelligen.

Deswegen ist eine Vorsorge, in welcher Form auch immer, anzuraten. Nicht erst in zehn Jahren, sondern heute. Denn wer erst in zehn Jahren aktiv wird, der muss natürlich auch tiefer in die Tasche greifen. Also, nicht Däumchen drehen und der Meinung sein, dass das noch Zeit hätte. Das hat es nämlich nicht. Schließlich möchte man sich im Alter auch noch etwas leisten und nicht am Hungertuch nagen müssen.

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