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Die gesetzliche Rente wird nicht reichen, private Vorsorge ist Pflicht. Die dafür nötigen Sparraten sind nicht zu unterschätzen

Der 3-Stufen-Plan. Um die Einkommenslücke zu schließen, sollten Sparer deshalb zunächst ihren künftigen Jahresbedarf schätzen und davon die zu erwartenden Einnahmen abziehen. Der Fehlbetrag wird dann entsprechend der Inflation erhöht. Beispielsfall: Aus 15000 Euro Lücke wird so in 30 Jahren bei zwei Prozent Inflation eine Lücke von 27150 Euro.

Dieser Betrag ist mit dem Faktor aus Rentendauer und Renditeschätzung zu multiplizieren. Bei 25 Jahren Rente und drei Prozent Nachsteuerrendite gilt der Faktor 17,94. Insgesamt sind also 487071 Euro zu Rentenbeginn nötig (27150 x 17,94). Um diesen Betrag in 30 Jahren anzusparen, müssen Anleger bei drei Prozent Nachsteuerrendite 833,74 Euro monatlich investieren.

Bereits im Jahr 2005 wurde das gesamte deutsche Rentensystem auf das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung umgestellt. Das heißt, die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sollen steuerfrei werden, dafür die späteren Rentenzahlungen voll steuerpflichtig – schrittweise in den nächsten 30 Jahren. Bei der Berechnung ihrer Versorgungslücke müssen Vorsorgesparer daher darauf achten, die Netto- und nicht die Bruttorente zu Grunde zu legen.

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